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I. Vorwort/ Zielsetzung II. Aufgaben der Grundschule A. Allgemein B. Die GGS im Besonderen III. Pädagogische Konzeption A. Allgemein B. Die GGS im Besonderen IV. Unterricht A. Organisation und Rhythmisierung des Schulalltages B. Unterrichtsformen C. Neue Medien 1. Ziel des Lernens 2. Schwerpunktaufgaben in den Jahrgängen 3. Ausstattung 4. Zielsetzung D. Lehrereinsatz V. Förderung und Differenzierung A. Organisation des Förderunterrichts 1. Integrativer Förderunterricht 2. Förderunterricht 3. Förderunterricht im Rahmen des Gemeinschaftsunterrichtes 4. Förderunterricht in den Patenklassen 5. Förderunterricht außerhalb des Klassenverbandes 6. Förderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache 7. Begabtenförderung 8. Förderung durch die Eltern a) Elternmitarbeit b) Elternthemen c) Elternstammtisch 9. Förderkonferenzen 10. Förderplanarbeit a) Differenzierung b) Äußere Differenzierung c) Differenzierung nach Neigung 11. Gemeinsamer Unterricht VI. Zusätzliche Angebote der GGS A. Offene Ganztagsschule (OGS) 1. Durchführungsträger 2. Betreuungszeiten 3. Tagesablauf 4. Verpflegung 5. Hausaufgabenbetreuung 6. zusätzliche Angebote 7. Anwesenheit der Kinder 8. Räumlichkeiten 9. Betreuungsvertrag 10. Anmeldung & Kontaktmöglichkeiten 11. Finanzen B. Verkehrssicherheitstraining C. Gesundheitserziehung D. Landschulaufenthalt E. Projektwoche F. Wettbewerbe - Matheolympiade, Linnich-Award G. Schulfest H. Kind- und Kegelausflug I. Schulbücherei VII. Arbeitsgemeinschaften VIII. Durchlaufen der Schuleingangsphase IX. Arbeiten im Team nach oben |
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I. Vorwort/ Zielsetzung Um Wiederholungen zu vermeiden, werden Themen, die bereits in bestehenden Rubriken unserer Homepage erläutert werden, mit den hier vorhandenen Themen verlinkt. Um die Informationen lesen zu können, müssen Sie daher nur den entsprechenden Link im Text aktivieren. Das vorliegende Schulkonzept ist das Ergebnis eines permanenten Entwicklungsprozesses an unserer Schule. Initiatoren dieses Prozesses sind neben den Gremien (Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz, Lehrerkonferenz) und Lehrern vor allem auch Eltern und Schüler. Durch die intensive und gute Zusammenarbeit der verschiedenen Interessengruppen ist es uns gelungen zahlreiche Neuerungen (Projektarbeit, Werkstattunterricht, Arbeitsgemeinschaften in Klasse 3 und 4) an unserer Schule zu etablieren, die an anderen Grundschulen aufgrund des klassischen Frontalunterrichts nicht möglich sind. Im Mittelpunkt jeder Entscheidung steht letztlich unser Bestreben, den Kindern eine optimale Basis für das Lernen und Leben in unserer Schule zu bieten. Daher werden wir auch in Zukunft alles daran setzen diesen Prozess weiter zu fördern, um das Leistungsniveau an unserer Schule zu optimieren. nach oben |
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II. Aufgaben der Grundschule A. Allgemein Das Schulgesetz, inkl. der aktuellen Richtlinien für Grundschulen des Landes NRW, verpflichtet die Gemeinschaftsgrundschulen eine Schule für alle Kinder zu sein, indem es ausführt: "In Gemeinschaftsschulen werden Kinder auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte in Offenheit für die christlichen Bekenntnisse und für andere religiöse und weltanschauliche Überzeugungen gemeinsam unterrichtet und erzogen" (§ 21). "In Erziehung und Unterricht ist Offenheit und Toleranz gegenüber den unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und Wertvorstellungen zu wahren und alles zu vermeiden, was die Empfindungen Andersdenkender verletzen könnte." B. Die GGS im Besonderen Auf Grundlage der o.g. gesetzlichen Bestimmungen wird der Bildungs- und Erziehungsauftrag in der Gemeinschaftsgrundschule Linnich umgesetzt. Wir verstehen uns daher als christliche Schule, in der die Achtung vor der Würde des Menschen dadurch berücksichtigt wird, dass anders denkende Menschen ihren Freiraum behalten. Die Kinder aller Bekenntnisse werden in allen Fächern gemeinsam unterrichtet. Lediglich der Religionsunterricht bildet hierbei eine Ausnahme, da er nach Konfessionen getrennt erteilt wird. Regelmäßige Schulgottesdienste in den Linnicher Kirchen beider Konfessionen (evangelisch und katholisch) gehören bei uns ebenso zum Schulleben wie die ökumenischen Gottesdienste zur Einschulung, zu Weihnachten und zum Schuljahresende. Weiterhin ist es unsere Aufgabe, die Vielfalt der Kinder unserer Schule in Hinblick auf ihre unterschiedlichen Begabungen, ihre soziale oder ethnische Herkunft, ihre verschiedenen kulturellen Orientierungen und religiösen Überzeugungen als Chance zu begreifen und sie durch eine umfassende und differenzierende Bildungs- und Erziehungsarbeit für das gemeinsame Lernen aller Kinder zu nutzen. nach oben |
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III. Pädagogische Konzeption A. Allgemein Im Lehrerteam der Gemeinschaftsgrundschule Linnich ist bereits seit vielen Jahren das Bewusstsein vorhanden, dass nicht alle Kinder zur gleichen Zeit den gleichen Entwicklungs- und Leistungsstand haben. Daher richtet sich unser pädagogisches Grundverständnis u.a. an folgenden Leitlinien aus, die sich natürlich an den Richtlinien orientieren, die für alle Grundschulen in NRW gleich sind:
Bereits seit vielen Jahren nutzen wir die Vorzüge altersgemischter Lerngruppen und haben deshalb das Prinzip der Partner- und Patenklasse eingeführt. Hierbei ermöglichen wir den Jahrgängen 1 und 3, sowie den Jahrgängen 2 und 4 zahlreiche Aktivitäten gemeinsam zu unternehmen. Dazu gehören u.a. Unterricht, Klassenausflüge und Feiern. Daher werden die Kinder in der Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2) in Jahrgangsklassen unterrichtet. Weiterhin wird der Stundenplan so organisiert, dass Partnerklassen gemeinsame Vorhaben problemlos realisieren können. Das Partnersystem unterstützend werden die Klassen von zwei Lehrerinnen bzw. Lehrern unterrichtet. Außerdem werden die Räume der Partnerklassen nach Möglichkeit auf einem Flur gegenüber oder nebeneinander ausgewählt, so dass auch die räumliche Nähe für gemeinsame Aktivitäten genutzt werden kann. Die für diese Organisationsform notwendige Kooperation wird von jedem unserer Lehrer/Innen vorbehaltlos unterstützt. nach oben |
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IV. Unterricht A. Organisation und Rhythmisierung des Schulalltages Den Kindern aller Klassen wird in der Schuleingangsphase eine Unterrichtszeit von 8.15 Uhr bis 11.40 Uhr zugesichert, so dass für Kinder und Eltern eine verlässliche Stabilität in Bezug auf Betreuungszeiten gegeben ist. Immer wiederkehrende, für alle Klassen gültige Abläufe bilden das Gerüst des Unterrichtes an unserer Schule. Jeder Morgen beginnt mit einem ca. zwanzigminütigen Morgenkreis, der montags ein Erzählkreis, an den folgenden Tagen ein zu den Bereichen Lied/Gebet, Text und Spiel von den Kindern gestalteter Kreis ist. Freitags findet der Wochenabschlusskreis statt, in dem Klassen oder einzelne Kinder Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen können. Diese Form ermöglicht den Kindern, sich in der alltäglichen Präsentation zu üben, so dass sie im Laufe der Zeit eine gewisse Kompetenz im Umgang mit "Öffentlichkeit" erwerben. Nach der ersten großen Pause findet in den 2., 3. und 4. Schuljahren eine Phase der Karteiarbeit statt. B. Unterrichtsformen Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Grundschule soll die Individualität und die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten der Kinder berücksichtigen. Um dieser Forderung Rechnung zu tragen, bieten sich besonders offene Unterrichtsformen zur Individualisierung und Differenzierung an. In der GGS Linnich werden neben dem lehrgangsorientierten Unterricht verschiedene Formen des offenen Unterrichts in allen Jahrgängen durchgeführt. Wahlweise entscheiden sich die Lehrkräfte bei Unterrichtsthemen, die sich besonders für fächerübergreifendes Arbeiten anbieten (z. b. Jahreszeiten, Tiere, Ritter), für Stationenlernen, Werkstattunterricht oder projektorientierten Unterricht. Mit dem Rechtschreiblehrgang (CVK), der verbindlich ab der 2. Jahrgangsstufe für alle Klassen eingesetzt wird, lernt jedes Kind die Rechtschreibung. Dabei wird konsequent mit einem Grundwortschatz geübt und der Lernzuwachs in regelmäßigen Abständen individuell überprüft. C. Neue Medien In der heutigen Gesellschaft der Informationstechnologien spielen die neuen Medien eine wichtige Rolle und sind aus dem Alltag der Kinder nicht mehr wegzudenken. Der sinnvolle, eigenverantwortliche und kritische Umgang mit neuen Medien stellt heute eine zentrale Schlüsselqualifikation dar, über die jede/r Schüler/-in verfügen muss. 1. Ziel des Lernens Übergeordnetes Ziel des Lernens mit neuen Medien ist die Erweiterung der Medienkompetenz der Schüler. Das Kollegium der GGS Linnich hat sich zu diesem Zweck im Bereich "Lernen mit neuen Medien" folgende Grundsätze und Ziele gesteckt:
Bereits seit 1992 fördert die Schulkonferenz unsere Zielsetzung, dass Schülerinnen und Schüler auch in der Grundschule lernen müssen, kritisch mit neuen Medien umzugehen. Dank der Unterstützung des Fördervereins verfügte die GGS Linnich bereits schon vor der Maßnahme "Schulen ans Netz" und e-nitiative über eine Anzahl von PCs und entsprechender Software. Der Schulträger, die Stadt Linnich, hat im Einvernehmen mit den Schulen die vom Land bereitgestellten entsprechenden Fördermittel an alle Schulen der Stadt weitergegeben. Mit diesen Fördermitteln konnten wir im Jahr 2001 den Kauf weiterer PCs, deren Vernetzung und den online- Anschlusss im Computerraum 1 realisieren. Die Vernetzung und der online-Anschluss sowie die Ausrüstung des Computerraumes 2 mit fünf baugleichen, leistungsstarken Pentium-Rechnern im hinteren Trakt der GGS Linnich konnte im Jahr 2003 umgesetzt werden. Weiterhin stehen den Kindern in allen Klassen Computer zur Verfügung, die je nach Bedarf im Unterricht einsetzt werden. 4. Zielsetzung In Zukunft möchten wir durch Austausch der PCs ein homogenes System mit gleichem Betriebssystem im Computerraum 1 schaffen. Weiterhin möchten wir die Medienecken in den Klassenräumen ausbauen und wünschen uns langfristig eine Vernetzung mit Internetzugang, abhängig vom Raumangebot, in allen Klassen. D. Lehrereinsatz Das Prinzip der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers wird, das Partnersystem unterstützend, von zwei Lehrerinnen bzw. Lehrern ausgefüllt. Das bedeutet, zwei Lehrkräfte unterrichten sowohl in Klasse 1 und Klasse 3 mit einem größeren Stundenteil in ihren eigenen Klassen (analoges gilt für die Partnerzüge Klasse 2 und Klasse 4). So sind den Kindern beide Lehrerinnen bzw. Lehrer gleichermaßen vertraut und ermöglichen eine Offenheit für eventuell zu erteilenden Vertretungsunterricht. nach oben |
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V. Förderung und Differenzierung A. Organisation des Förderunterrichts 1. Integrativer Förderunterricht In erster Linie findet der Förderunterricht im Klassenverband statt. Dabei spielen die innere Differenzierung sowie entsprechende offene Unterrichts-, Arbeits- und Übungsformen eine große Rolle. Während des gemeinsamen Unterrichts ergibt sich die Möglichkeit, die individuellen Stärken des einzelnen Kindes zu fördern, mit den eigenen Schwächen und den Schwächen anderer umzugehen und ggf. eigene Defizite auszugleichen bzw. Mitschülern behilflich zu sein. Stationenlernen, Werkstattunterricht, individueller Rechtschreibunterricht werden in allen Klassen durchgeführt. Ab dem 2. Schuljahr arbeiten alle Schüler und Schülerinnen verpflichtend mit einer Rechtschreibkartei und zwar möglichst alle in der 3. Stunde. Ebenso kennen die Kinder (auch durch die Projektwoche) projektorientierten Unterricht. Seit vielen Jahren werden alle Klassen mit entsprechenden Lernmitteln zur Differenzierung ausgestattet. Dazu gehören u.a. auch entsprechende Software und Computer in den meisten Klassen. 2. Förderunterricht Fördern und Fordern ist eine zentrale Aufgabe an unserer Schule. Förderunterricht ist damit mehr als nur Nachhilfe zur Beseitigung von Lernrückständen, sondern soll auch Kindern mit größeren Lernmöglichkeiten Anreize und Hilfen vermitteln, sich erweiternden Lernangeboten zu stellen oder sich intensiver mit bestimmten Aufgabenstellungen auseinander zu setzen. Das langsamer lernende Kind und auch das (hoch)begabte Kind erfährt durch ausgewählte Unterrichtsmaterialien keine Über- oder Unterforderung und kann nach seinem individuellen Lerntempo arbeiten. Innerhalb des Förderunterrichtes haben wir folgende Schwerpunkte gesetzt:
3. Förderunterricht im Rahmen des gemeinsamen Unterrichtes (GU) Im Rahmen des GU werden die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowohl innerhalb des Klassenverbandes in Teamarbeit mit der Klassenlehrerin sowie in der Kleingruppe gefördert. Auf Grund der zur Verfügung stehenden Stundenzahl werden Kinder mit annähernd ähnlichem Förderbedarf zusammengefasst. In diesem Rahmen fördern unsere Sonderpädagogen auch Kinder, die nicht im GU sind, aber trotzdem Förderbedarf haben. Dazu finden Teamgespräche statt, um Art, Ziel und Dauer der Förderung abzustimmen. 4. Förderunterricht in den Patenklassen Aufgrund unseres Patensystems (Klassen 1/3 und 2/4) kann auch in den Klassen jahrgangsübergreifend gefördert werden. Zum Beispiel arbeiten bei der Einführung der Rechtschreibkartei die Klassen 2 und 4 zusammen. Jedes Kind hat dann seinen persönlichen 'Betreuer'. Dies wird auch in anderen Übungsphasen durchgeführt (Mathetraining, Lesetraining etc.) Da die Kinder sich durch das Patensystem kennen, ist diese Form der Förderung und Betreuung sehr effektiv und wird von allen Beteiligten sehr geschätzt. 5. Förderunterricht außerhalb des Klassenverbandes Kinder mit ähnlichem Förderbedarf erhalten klassenbezogen oder klassenübergreifend ein zusätzliches Angebot. Der Förderunterricht wird durch den/ die Klassenlehrer/In oder den/ die Partnerlehrer/In durchgeführt. Die Gruppenmitglieder wechseln nach Bedarf. Der Förderunterricht außerhalb des Klassenunterrichtes findet auch für Klassenteilgruppen statt, um neue Arbeits- und Übungsformen sowie den Umgang mit differenzierenden Arbeitsmitteln einzuüben, Materialien einzuführen, Spiele vorzustellen, die im Klassenunterricht eingesetzt werden. Zusätzlich erlernen die Schüler und Schülerinnen im Förderunterricht den Umgang mit neuen Medien. Große Klassen haben unter diesem Aspekt zusätzlichen Förderbedarf. 6. Förderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache Neuste Studien verdeutlichen, dass insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien unzureichende Schulergebnisse aufweisen. Eine Kindergruppe, für die dies in hohem Maße zutrifft, sind Migrantenkinder. Da die Sprachkompetenz ein wesentlicher Faktor für erfolgreiches schulisches Lernen ist, gilt es, die Förderbemühungen gerade für diese Kinder zu intensivieren und den Blick auch auf den Baustein "Deutsch als Zweitsprache" zu konzentrieren. Der Zweitspracherwerb beginnt in der Regel schon im Vorschulalter und sollte kontinuierlich in der Grundschule gefördert werden. Im Klassenverband ist die gezielte Sprachförderung einzelner Schüler nicht in diesem Umfang möglich. Daher werden Lernangebote in verschiedenen Formen der Gruppenarbeit bis hin zum individuellen Lernen gegeben. In kleineren Gruppen haben die Schüler eher die Möglichkeit sprachlich aktiv zu sein und ihren Wortschatz ständig zu erweitern. Deshalb erhalten Migrationskinder mit Sprachförderbedarf je nach Stellenbesetzung zusätzlich zu ihrem Unterricht 1 bis 2 Stunden pro Woche gezielte Sprachförderung. Falls die Unterrichtssituation es erlaubt, werden die Kinder auch im Rahmen des GU in der Kleingruppe gefördert. 7. Begabtenförderung Die Beobachtung der Kinder im Unterrichtsprozess sowie unsere Eingangsdiagnostik gibt uns u.a. auch Aufschluss über besondere Begabungen einzelner Schüler und Schülerinnen. Um besonders begabten Kindern eine harmonische Entwicklung der gesamten Persönlichkeit zur ermöglichen, eignet sich neben speziellen Maßnahmen die integrative Förderung im Klassenverband (Methoden wie Werkstattunterricht, Projekte oder Präsentationen im Abschlusskreis) sowie differenzierte Aufgabenstellungen und weiterführende, vertiefende Übungsmaterialien in den Lernbereichen. Neben den bei uns immer wiederkehrenden offenen Unterrichtsformen können die Kinder auch eine Klasse überspringen. Weiterhin nehmen wir an verschiedenen Wettbewerben teil und bieten Arbeitsgemeinschaften an, die Begabungen weiter fördern und entwickeln sollen. 8. Förderung durch die Eltern In allen Klassen werden Lesemütter und -väter eingesetzt, die während der täglichen Unterrichtszeit die Kinder im Bereich Lesen mit verschiedenen Lernmaterialien fördern. (Bildkarten, Lesehefte, Fibeln, Audilex etc.) Auch die Angebote von Eltern, Kinder in anderen Bereichen (z. B. Umgang mit neuen Medien) zu fördern, konnten in der Vergangenheit regelmäßig durchgeführt werden. a) Elternmitarbeit Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema. b) Elternthemen Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema. c) Elternstammtisch Der Elternstammtisch ist ein Angebot der GGS-Linnich an alle Eltern, die an einem zwanglosen und außerschulischen Treffen innerhalb ihres Klassenverbandes interessiert sind. Insbesondere in den ersten Jahren der Schulzugehörigkeit der Kinder zur GGS hat sich diese Veranstaltung zu einer festen Einrichtung etabliert. Beim Elternstammtisch steht die Initiative der Eltern im Mittelpunkt. Ohne die Mitwirkung des Klassenlehrers/ der Klassenlehrerin legen die organisierenden Eltern den Zeitpunkt sowie die Anzahl und den Ort der Treffen fest. In zwangloser Umgebung können dann individuelle Themen besprochen werden, die im Schulalltag nicht oder nur unzureichend berücksicht werden. Sofern er/ sie eine Einladung erhält nimmt natürlich auch der/ die Klassenlehrer/In gerne an diesen Treffen teil. 9. Förderkonferenzen Seit dem Schuljahr 2005/06 hat die GGS Linnich verbindliche Förderkonferenzen eingerichtet. Es ist vereinbart in regelmäßigen Abständen Förderkonferenzen für die Klassen 1 und 2 durchzuführen. In den Förderkonferenzen werden Förderziele und Maßnahmen festgelegt und die Kinder mit Förderbedarf erhalten einen Förderplan. Anschließend werden im Elterngespräch die Ergebnisse besprochen und gemeinsame Vereinbarungen getroffen. Während der wöchentlichen Teambesprechungen können weitere Maßnahmen abgestimmt werden. 10. Förderplanarbeit In schulinternen Fortbildungen haben wir uns mit der Förderplanarbeit auseinandergesetzt und ein Förderplankonzept erarbeitet. Alle Kollegen der Klassen 1 - 4 werden zunächst für Kinder mit Förderbedarf Förderplane bzw. Förderempfehlungen erstellen. a) Differenzierung Stundenplanmäßig stehen speziell in den dritten und vierten Schuljahren genügend (Fach) Stunden zur Verfügung, die nicht der Erweiterung der Quantität dienen dürfen, sondern ausschließlich zur Festigung der Qualität genutzt werden sollen. Hierzu ist es nötig, dass die Anforderungen differenziert angeboten und abgerufen werden. Deshalb werden
b) Äußere Differenzierung Im Fachbereich Sport (Schwimmen) werden nach Möglichkeit die Jahrgänge klassen- und jahrgangsübergreifend aufgeteilt. Bei der Aufteilung der Schüler wird natürlich ihr individueller Leistungsstand (z.B. Nichtschwimmer - Schwimmer) berücksichtigt. c) Differenzierung nach Neigung Eine weitere Form der Differenzierung ist die Differenzierung nach Neigung. In den Bereichen Kunst, Musik, Deutsch, neue Medien und Sachkunde bieten wir den dritten und vierten Schuljahren jährlich vier Arbeitsgemeinschaften an. 11. Gemeinsamer Unterricht Seit vielen Jahren werden bei uns Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Kindern unterrichtet. Gemeinsamer Unterricht ist für uns selbstverständlich und bedeutet: So viel gemeinsamer Unterricht wie möglich, so viel besondere Förderung wie nötig. In den Klassen werden so oft wie möglich gemeinsame Lernsituationen herbeigeführt, an denen alle Kinder teilhaben können, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise. Kinder mit Förderbedarf erhalten in der Woche je nach Förderschwerpunkt zwei bis drei Stunden Einzel- oder/und Kleingruppenförderung. nach oben |
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VI. Zusätzliche Angebote der GGS A. Offene Ganztagsschule (OGS) 1. Durchführungsträger Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) Kreisverband Düren e.V. Ansprechpartner: Markus Granrath Zülpicher Str. 20, 52385 Nideggen Tel.: 0 24 27/ 90 56 94 2. Betreuungszeiten an Schultagen und an 4 beweglichen Ferientagen:
in den Ferien:
3. Tagesablauf Ablauf am Vormittag:
Ablauf am Nachmittag: In der Betreuungsform "GANZTAG" wird für jeden Tag eine vielseitige Auswahl an Spiel, Sport oder Erholung von OGS - Mitarbeiter/innen, Lehrer/innen, Eltern oder externen Kooperationspartnern (z.B. örtliche Vereine) angeboten.
4. Verpflegung 5. Hausaufgabenbetreuung 6. zusätzliche Angebote Die Angebote laufen über einen befristeten Zeitraum zwischen den Ferien mit folgenden Schwerpunkten: Die Angebote werden von OGS-Mitarbeiter/Innen, Lehrer/Innen, Eltern oder externen Kooperationspartnern, z.B. örtliche Vereine, durchgeführt. Es ist beabsichtigt den Kindern 2 - 3 verschiedene Angebote pro Tag anzubieten, zu denen, je nach Kurs, eine verbindliche Anmeldung notwendig ist. Parallel zu den Angeboten besteht natürlich auch die Möglichkeit individuell zu spielen. 7. Anwesenheit der Kinder 8. Räumlichkeiten 9. Betreuungsvertrag Die Eltern schließen mit dem DKSB einen Betreuungsvertrag ab, in dem die Leistungen ausführlich beschrieben werden und wichtige Informationen anzugeben sind, wie bspw.: 10. Anmeldung & Kontaktmöglichkeiten Die Anmeldung erfolgt per Anmeldeformular, das Sie über diesen Link aufrufen können. Bei Bedarf drucken Sie dieses Formular aus und reichen es vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei der Schulleitung oder dem Schulträger ein. Die Anmeldung ist verbindlich für 1 Schuljahr.
11. Finanzen Die Elternbeiträge werden gem. Satzung vom Schulträger festgelegt. Die "Satzung über die Erhebung von Gebühren im Rahmen der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich der Stadt Linnich" erreichen Sie über diesen Link. B. Verkehrssicherheitstraining Dieser Link bietet Ihnen in der Rubrik "Elternthemen" die Informationen zum genannten Thema. C. Gesundheitsförderung Dieser Link bietet Ihnen in der Rubrik "Elternthemen" die Informationen zum genannten Thema. D. Schullandheimaufenthalt Der Schullandheimaufenthalt der zweiten und vierten Schuljahre führt die Teilnehmer nach Maria Laach. Seit 1984 fahren die Partnerklassen hierher und bringen die bereits in der Schule erprobte Partnerschaft der Klassen voll zur Entfaltung. Die vierten Schuljahre kennen bereits die nähere und weitere Umgebung der Herberge. So sind sie für die Kleinen eine echte Hilfe und Sicherheit. Gemeinsam werden Selbstständigkeit und gegenseitige Verantwortung aufgebaut und gefestigt. Neben zahlreichen Angeboten, die wir im Bereich der Herberge wahrnehmen, unternehmen wir zusätzlich Unterrichtsgänge und Fahrten zu sehenswerten und lehrreichen Zielen rund um Maria Laach. E. Projektwoche Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema. F. Wettbewerbe - Matheolympiade, Linnich-Award An zahlreichen Wettbewerben - vom Malwettbewerb über den Linnicher "award" bis hin zur Matheolympiade konnten Klassen und einzelne Schüler unserer Schule immer wieder beachtliche Preise gewinnen. Außerdem war eine Arbeitsgemeinschaft Landessieger beim Schülerwettbewerb "Begegnung mit Osteuropa" erfolgreich. Und auch im sportlichen Bereich erhielten unsere Kinder zahlreiche Auszeichnung, so z.B. beim Kreisschwimmfest als es drei Schülern gelang Kreismeister zu werden und auch in der Leichtathletik wurden bereits beachtliche Plätze errungen. G. Schulfest Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema. H. Kind- und Kegeltour Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema. I. Schulbücherei Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema. nach oben |
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VII. Arbeitsgemeinschaften Für die 3. und 4. Schuljahre gibt es eine Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften, die die Schüler frei auswählen können, z. B. Schach, Computer, Theaterspiel Versuche, Kochen und vieles mehr. nach oben |
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VIII. Durchlaufen der Schuleingangsphase Die Entscheidung über die individuelle Verweildauer in der Schuleingangsphase wird bestimmt durch die Kompetenzentwicklung einzelner Kinder. Nach einer achtwöchigen Beobachtungsphase und einem durchgeführten Test zur Überprüfung der Lernausgangslage wird der Entwicklungsstand der Kinder in der Klassenkonferenz und mit den Eltern beraten. Die Entscheidung, ob ein Kind die Schuleingangsphase in drei Jahren durchlaufen wird, soll möglichst flexibel und erst im zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres in einer Klassenkonferenz und nach eingehender Beratung mit den Eltern, getroffen werden. Eine Entscheidung trifft die Klassenkonferenz in Absprache mit der Klassenleitung des nächst höheren Jahrgangs und nach eingehender Beratung der Eltern. Das Überspringen eines Jahrgangs wird wie bisher flexibel durchgeführt. Das Durchlaufen der Schuleingangsphase in zwei Jahren wird ebenfalls in den Klassenkonferenz bzw. Zeugniskonferenz entschieden. nach oben |
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IX. Arbeiten im Team Unsere Lehrer/Innen arbeiten innerhalb der 1. und 3. sowie in der 2. und 4. Jahrgangsstufe sehr eng zusammen, indem sie sowohl in der 1. bzw. 2. und in der 3. bzw. 4. Jahrgangsstufe unterrichten, wobei der größere Stundenanteil auf den eigenen Klassenverband entfällt. In der Partnerklasse unterrichtet der/die Partnerlehrer/in ein Hauptfach (z. B. Mathematik) und ist dadurch für die Kinder stets präsent. So sind den jeweiligen Lerngruppen beide Lehrer/Innen gleichermaßen vertraut und ermöglicht eine hohe Akzeptanz bei den Kindern, für den Fall, dass eine Vertretungregelung erforderlich ist (Bspw. durch Krankheit oder während einer Fortbildung). Die Notwendigkeit zur Offenheit, Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit ist durch das beschriebene Partnersystem an unserer Schule sehr gut entwickelt. nach oben |