schulkonzept .
  I. Vorwort/ Zielsetzung
II. Aufgaben der Grundschule
    A. Allgemein
    B. Die GGS im Besonderen
III. Pädagogische Konzeption
    A. Allgemein
    B. Die GGS im Besonderen
IV. Unterricht
    A. Organisation und Rhythmisierung des Schulalltages
    B. Unterrichtsformen
    C. Neue Medien
        1. Ziel des Lernens
        2. Schwerpunktaufgaben in den Jahrgängen
        3. Ausstattung
        4. Zielsetzung
    D. Lehrereinsatz
V. Förderung und Differenzierung
    A. Organisation des Förderunterrichts
        1. Integrativer Förderunterricht
        2. Förderunterricht
        3. Förderunterricht im Rahmen des Gemeinschaftsunterrichtes
        4. Förderunterricht in den Patenklassen
        5. Förderunterricht außerhalb des Klassenverbandes
        6. Förderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache
        7. Begabtenförderung
        8. Förderung durch die Eltern
            a) Elternmitarbeit
            b) Elternthemen
            c) Elternstammtisch
        9. Förderkonferenzen
        10. Förderplanarbeit
            a) Differenzierung
            b) Äußere Differenzierung
            c) Differenzierung nach Neigung
         11. Gemeinsamer Unterricht
VI. Zusätzliche Angebote der GGS
    A. Offene Ganztagsschule (OGS)
        1. Durchführungsträger
        2. Betreuungszeiten
        3. Tagesablauf
        4. Verpflegung
        5. Hausaufgabenbetreuung
        6. zusätzliche Angebote
        7. Anwesenheit der Kinder
        8. Räumlichkeiten
        9. Betreuungsvertrag
        10. Anmeldung & Kontaktmöglichkeiten
        11. Finanzen
    B. Verkehrssicherheitstraining
    C. Gesundheitserziehung
    D. Landschulaufenthalt
    E. Projektwoche
    F. Wettbewerbe - Matheolympiade, Linnich-Award
    G. Schulfest
    H. Kind- und Kegelausflug
    I. Schulbücherei
VII. Arbeitsgemeinschaften
VIII. Durchlaufen der Schuleingangsphase
IX. Arbeiten im Team

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I. Vorwort/ Zielsetzung
Um Wiederholungen zu vermeiden, werden Themen, die bereits in bestehenden Rubriken unserer Homepage erläutert werden, mit den hier vorhandenen Themen verlinkt. Um die Informationen lesen zu können, müssen Sie daher nur den entsprechenden Link im Text aktivieren.

Das vorliegende Schulkonzept ist das Ergebnis eines permanenten Entwicklungsprozesses an unserer Schule. Initiatoren dieses Prozesses sind neben den Gremien (Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz, Lehrerkonferenz) und Lehrern vor allem auch Eltern und Schüler. Durch die intensive und gute Zusammenarbeit der verschiedenen Interessengruppen ist es uns gelungen zahlreiche Neuerungen (Projektarbeit, Werkstattunterricht, Arbeitsgemeinschaften in Klasse 3 und 4) an unserer Schule zu etablieren, die an anderen Grundschulen aufgrund des klassischen Frontalunterrichts nicht möglich sind. Im Mittelpunkt jeder Entscheidung steht letztlich unser Bestreben, den Kindern eine optimale Basis für das Lernen und Leben in unserer Schule zu bieten. Daher werden wir auch in Zukunft alles daran setzen diesen Prozess weiter zu fördern, um das Leistungsniveau an unserer Schule zu optimieren.

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II. Aufgaben der Grundschule

A. Allgemein

Das Schulgesetz, inkl. der aktuellen Richtlinien für Grundschulen des Landes NRW, verpflichtet die Gemeinschaftsgrundschulen eine Schule für alle Kinder zu sein, indem es ausführt: "In Gemeinschaftsschulen werden Kinder auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte in Offenheit für die christlichen Bekenntnisse und für andere religiöse und weltanschauliche Überzeugungen gemeinsam unterrichtet und erzogen" (§ 21). "In Erziehung und Unterricht ist Offenheit und Toleranz gegenüber den unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und Wertvorstellungen zu wahren und alles zu vermeiden, was die Empfindungen Andersdenkender verletzen könnte."


B. Die GGS im Besonderen
Auf Grundlage der o.g. gesetzlichen Bestimmungen wird der Bildungs- und Erziehungsauftrag in der Gemeinschaftsgrundschule Linnich umgesetzt. Wir verstehen uns daher als christliche Schule, in der die Achtung vor der Würde des Menschen dadurch berücksichtigt wird, dass anders denkende Menschen ihren Freiraum behalten. Die Kinder aller Bekenntnisse werden in allen Fächern gemeinsam unterrichtet. Lediglich der Religionsunterricht bildet hierbei eine Ausnahme, da er nach Konfessionen getrennt erteilt wird. Regelmäßige Schulgottesdienste in den Linnicher Kirchen beider Konfessionen (evangelisch und katholisch) gehören bei uns ebenso zum Schulleben wie die ökumenischen Gottesdienste zur Einschulung, zu Weihnachten und zum Schuljahresende.
Weiterhin ist es unsere Aufgabe, die Vielfalt der Kinder unserer Schule in Hinblick auf ihre unterschiedlichen Begabungen, ihre soziale oder ethnische Herkunft, ihre verschiedenen kulturellen Orientierungen und religiösen Überzeugungen als Chance zu begreifen und sie durch eine umfassende und differenzierende Bildungs- und Erziehungsarbeit für das gemeinsame Lernen aller Kinder zu nutzen.

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III. Pädagogische Konzeption

A. Allgemein

Im Lehrerteam der Gemeinschaftsgrundschule Linnich ist bereits seit vielen Jahren das Bewusstsein vorhanden, dass nicht alle Kinder zur gleichen Zeit den gleichen Entwicklungs- und Leistungsstand haben. Daher richtet sich unser pädagogisches Grundverständnis u.a. an folgenden Leitlinien aus, die sich natürlich an den Richtlinien orientieren, die für alle Grundschulen in NRW gleich sind:
  • Unsere Schule bietet eine kindgerechte, lernfreundliche Atmosphäre und ist durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülern und Lehrern geprägt.
  • Unsere Schule unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und Begabung. Sie erhalten die Möglichkeit, sich zu eigenverantwortlichen, selbstbewussten und teamfähigen Menschen zu entwickeln.
  • Unsere Schule ist leistungsorientiert. Bezogen auf die individuelle Lernfähigkeit der Kinder - durch differenzierte Lernangebote - fordern und fördern wir jedes Kind, das leistungsschwache ebenso wie das leistungsstarke.
  • Unsere Schule entwickelt eine Lernkultur, welche die vorhandene Heterogenität positiv für den individuellen Lernprozess nutzt, da sich gerade im Einschulungsalter die Kinder deutlich in ihren Erfahrungen, ihren bereits erworbenen Kompetenzen, in ihrer soziokulturellen und ihrer ökonomischen Herkunft unterscheiden.
  • Durch eine breit gefächerte Methodenvielfalt ermöglichen wir unseren Schülern, ihr Lernen selbstständig zu planen, zu organisieren und den eigenen Lernweg zu regulieren. Jeder soll sich als Lerntyp kennen lernen und sich zu einer individuellen Lernpersönlichkeit weiter entwickeln. Unser Unterricht fördert deshalb die Kinder in ihrem fachlichen Lernen ebenso wie in ihren überfachlichen Fähigkeiten.
  • Gemeinsames Lernen von Behinderten und nicht behinderten Kindern verstehen wir als Bereicherung des Schulalltags und des alltäglichen Zusammenlebens. Auf diese Weise kann der Bildung von Vorurteilen und Unsicherheiten entgegengewirkt werden. Insofern unterstützen wir die Integration behinderter Kinder und ermöglichen ihnen individuelle Lernfortschritte gemäß ihren Voraussetzungen und Fähigkeiten.
  • Soziales Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit an unserer Schule. Daher fördern wir das Sozialverhalten und die Entwicklung der sozialen Kompetenzen u.a. durch:
    • das Helfer- und Patensystem in den Klassen
    • Partner- und Gruppenarbeit
    • Einhaltung möglichst weniger, aber sorgfältig überlegter Regeln
    • Wochenschlussfeiern
    • gemeinsame Wanderungen und regelmäßige jahrgangsübergreifende Klassenfahrten mit den Jahrgängen 2 und 4
  • Um die Qualität unseres Unterrichts zu sichern und weiterzuentwickeln, arbeiten wir im Team zusammen und verstehen uns selbst auch als Lernende, die für neue Konzepte, Methoden und Ansätze offen sind.
B. Die GGS im Besonderen - Prinzip der Partner und Patenklassen
Bereits seit vielen Jahren nutzen wir die Vorzüge altersgemischter Lerngruppen und haben deshalb das Prinzip der Partner- und Patenklasse eingeführt. Hierbei ermöglichen wir den Jahrgängen 1 und 3, sowie den Jahrgängen 2 und 4 zahlreiche Aktivitäten gemeinsam zu unternehmen. Dazu gehören u.a. Unterricht, Klassenausflüge und Feiern. Daher werden die Kinder in der Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2) in Jahrgangsklassen unterrichtet. Weiterhin wird der Stundenplan so organisiert, dass Partnerklassen gemeinsame Vorhaben problemlos realisieren können. Das Partnersystem unterstützend werden die Klassen von zwei Lehrerinnen bzw. Lehrern unterrichtet. Außerdem werden die Räume der Partnerklassen nach Möglichkeit auf einem Flur gegenüber oder nebeneinander ausgewählt, so dass auch die räumliche Nähe für gemeinsame Aktivitäten genutzt werden kann. Die für diese Organisationsform notwendige Kooperation wird von jedem unserer Lehrer/Innen vorbehaltlos unterstützt.

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IV. Unterricht

A. Organisation und Rhythmisierung des Schulalltages

Den Kindern aller Klassen wird in der Schuleingangsphase eine Unterrichtszeit von 8.15 Uhr bis 11.40 Uhr zugesichert, so dass für Kinder und Eltern eine verlässliche Stabilität in Bezug auf Betreuungszeiten gegeben ist. Immer wiederkehrende, für alle Klassen gültige Abläufe bilden das Gerüst des Unterrichtes an unserer Schule. Jeder Morgen beginnt mit einem ca. zwanzigminütigen Morgenkreis, der montags ein Erzählkreis, an den folgenden Tagen ein zu den Bereichen Lied/Gebet, Text und Spiel von den Kindern gestalteter Kreis ist. Freitags findet der Wochenabschlusskreis statt, in dem Klassen oder einzelne Kinder Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen können. Diese Form ermöglicht den Kindern, sich in der alltäglichen Präsentation zu üben, so dass sie im Laufe der Zeit eine gewisse Kompetenz im Umgang mit "Öffentlichkeit" erwerben. Nach der ersten großen Pause findet in den 2., 3. und 4. Schuljahren eine Phase der Karteiarbeit statt.

B. Unterrichtsformen
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Grundschule soll die Individualität und die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten der Kinder berücksichtigen. Um dieser Forderung Rechnung zu tragen, bieten sich besonders offene Unterrichtsformen zur Individualisierung und Differenzierung an.
In der GGS Linnich werden neben dem lehrgangsorientierten Unterricht verschiedene Formen des offenen Unterrichts in allen Jahrgängen durchgeführt. Wahlweise entscheiden sich die Lehrkräfte bei Unterrichtsthemen, die sich besonders für fächerübergreifendes Arbeiten anbieten (z. b. Jahreszeiten, Tiere, Ritter), für Stationenlernen, Werkstattunterricht oder projektorientierten Unterricht.
Mit dem Rechtschreiblehrgang (CVK), der verbindlich ab der 2. Jahrgangsstufe für alle Klassen eingesetzt wird, lernt jedes Kind die Rechtschreibung. Dabei wird konsequent mit einem Grundwortschatz geübt und der Lernzuwachs in regelmäßigen Abständen individuell überprüft.

C. Neue Medien
In der heutigen Gesellschaft der Informationstechnologien spielen die neuen Medien eine wichtige Rolle und sind aus dem Alltag der Kinder nicht mehr wegzudenken. Der sinnvolle, eigenverantwortliche und kritische Umgang mit neuen Medien stellt heute eine zentrale Schlüsselqualifikation dar, über die jede/r Schüler/-in verfügen muss.

1. Ziel des Lernens
Übergeordnetes Ziel des Lernens mit neuen Medien ist die Erweiterung der Medienkompetenz der Schüler. Das Kollegium der GGS Linnich hat sich zu diesem Zweck im Bereich "Lernen mit neuen Medien" folgende Grundsätze und Ziele gesteckt:
  • Die Arbeit mit neuen Medien findet integriert mit und in allen Klassen und Fächern statt, auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
  • Die Arbeit mit dem Computer soll selbsttätiges, entdeckendes Lernen fördern und besonders in offenen Unterrichtsformen eingesetzt werden.
  • Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, mit dem Computer zu arbeiten.
  • Der Computer soll ein weiteres, sinnvolles Medium des Unterrichtes sein, dessen Möglichkeiten die Kinder ebenso selbstverständlich nutzen, wie Print- und audiovisuelle Medien.
2. Schwerpunktaufgaben in den Jahrgängen
  • In allen Klassen (von 1 - 4) werden die Computer in offenen Unterrichtsformen eingesetzt.
  • Allen Schüler/-innen werden spätestens im 3. Schuljahr im Rahmen einer AG Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC vermittelt werden.
  • Alle Schüler/Innen erwerben im Kurssystem des 4. Schuljahres verpflichtend
    • Grundkenntnisse im Umgang mit dem Betriebsystem WINDOWS und dem Textverarbeitungsprogramm Word. Gleichzeitig erhalten sie einen Computerpass sowie
    • einen Internetführerschein
  • Für interessierte Kinder werden weitere Angebote im Sinne von Arbeitsgemeinschaften durchgeführt. (Homepage erstellen, Power- Point Präsentation, u.ä.)
  • Alle Kinder können die Leseförderung "Antolin" im Internet nutzen.
  • Die Schüler/-innen nutzen das Internet als Informationsquelle und Lernort in allen Fächern
3. Ausstattung
Bereits seit 1992 fördert die Schulkonferenz unsere Zielsetzung, dass Schülerinnen und Schüler auch in der Grundschule lernen müssen, kritisch mit neuen Medien umzugehen. Dank der Unterstützung des Fördervereins verfügte die GGS Linnich bereits schon vor der Maßnahme "Schulen ans Netz" und e-nitiative über eine Anzahl von PCs und entsprechender Software. Der Schulträger, die Stadt Linnich, hat im Einvernehmen mit den Schulen die vom Land bereitgestellten entsprechenden Fördermittel an alle Schulen der Stadt weitergegeben. Mit diesen Fördermitteln konnten wir im Jahr 2001 den Kauf weiterer PCs, deren Vernetzung und den online- Anschlusss im Computerraum 1 realisieren. Die Vernetzung und der online-Anschluss sowie die Ausrüstung des Computerraumes 2 mit fünf baugleichen, leistungsstarken Pentium-Rechnern im hinteren Trakt der GGS Linnich konnte im Jahr 2003 umgesetzt werden. Weiterhin stehen den Kindern in allen Klassen Computer zur Verfügung, die je nach Bedarf im Unterricht einsetzt werden.

4. Zielsetzung
In Zukunft möchten wir durch Austausch der PCs ein homogenes System mit gleichem Betriebssystem im Computerraum 1 schaffen. Weiterhin möchten wir die Medienecken in den Klassenräumen ausbauen und wünschen uns langfristig eine Vernetzung mit Internetzugang, abhängig vom Raumangebot, in allen Klassen.

D. Lehrereinsatz
Das Prinzip der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers wird, das Partnersystem unterstützend, von zwei Lehrerinnen bzw. Lehrern ausgefüllt. Das bedeutet, zwei Lehrkräfte unterrichten sowohl in Klasse 1 und Klasse 3 mit einem größeren Stundenteil in ihren eigenen Klassen (analoges gilt für die Partnerzüge Klasse 2 und Klasse 4). So sind den Kindern beide Lehrerinnen bzw. Lehrer gleichermaßen vertraut und ermöglichen eine Offenheit für eventuell zu erteilenden Vertretungsunterricht.

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V. Förderung und Differenzierung

A. Organisation des Förderunterrichts

1. Integrativer Förderunterricht

In erster Linie findet der Förderunterricht im Klassenverband statt. Dabei spielen die innere Differenzierung sowie entsprechende offene Unterrichts-, Arbeits- und Übungsformen eine große Rolle. Während des gemeinsamen Unterrichts ergibt sich die Möglichkeit, die individuellen Stärken des einzelnen Kindes zu fördern, mit den eigenen Schwächen und den Schwächen anderer umzugehen und ggf. eigene Defizite auszugleichen bzw. Mitschülern behilflich zu sein. Stationenlernen, Werkstattunterricht, individueller Rechtschreibunterricht werden in allen Klassen durchgeführt. Ab dem 2. Schuljahr arbeiten alle Schüler und Schülerinnen verpflichtend mit einer Rechtschreibkartei und zwar möglichst alle in der 3. Stunde. Ebenso kennen die Kinder (auch durch die Projektwoche) projektorientierten Unterricht. Seit vielen Jahren werden alle Klassen mit entsprechenden Lernmitteln zur Differenzierung ausgestattet. Dazu gehören u.a. auch entsprechende Software und Computer in den meisten Klassen.

2. Förderunterricht
Fördern und Fordern ist eine zentrale Aufgabe an unserer Schule. Förderunterricht ist damit mehr als nur Nachhilfe zur Beseitigung von Lernrückständen, sondern soll auch Kindern mit größeren Lernmöglichkeiten Anreize und Hilfen vermitteln, sich erweiternden Lernangeboten zu stellen oder sich intensiver mit bestimmten Aufgabenstellungen auseinander zu setzen. Das langsamer lernende Kind und auch das (hoch)begabte Kind erfährt durch ausgewählte Unterrichtsmaterialien keine Über- oder Unterforderung und kann nach seinem individuellen Lerntempo arbeiten. Innerhalb des Förderunterrichtes haben wir folgende Schwerpunkte gesetzt:
  • Individuelle, integrative Förderung in den Lernbereichen Sprache und Mathematik für alle mit Hilfe entsprechender Lern- und Arbeitsmittel.
  • Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen (z.B. in Mathematik, Sachkunde)
  • Förderung des gemeinsamen Lernens behinderter und nicht behinderter Kinder im Gemeinschaftsunterricht.
  • Förderung des Sozialverhaltens und der sozialen Kompetenz
    • Helfer- und Patensystem, viele gemeinsame Aktivitäten,
    • jahrgangsübergreifender Unterricht, Einhaltung möglichst weniger, aber sorgfältig überlegter Regeln, Wochenschlussfeiern, gemeinsame Wanderungen und Schulfahrten der Klassen 1/3 und 2/4.
  • Förderung von Kindern im Bereich "Deutsch als Zweitsprache"
  • Förderung von Kindern mit zusätzlichen Förderbedarf in Deutsch und Mathematik
Ein Instrument, das uns bei der Umsetzung dieses Anspruchs entscheidende Hilfe leistet, ist die Kooperation mit dem Lernserver der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das hier entwickelte Diagnose-Tool ermöglicht uns, den Förderbedarf des Einzelnen aber auch des Klassenverbandes zuverlässig abzuprüfen und stellt daraufhin spezielle Unterlagen zur Verfügung, um die vorhandenen Defizite zu eliminieren.

3. Förderunterricht im Rahmen des gemeinsamen Unterrichtes (GU)
Im Rahmen des GU werden die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowohl innerhalb des Klassenverbandes in Teamarbeit mit der Klassenlehrerin sowie in der Kleingruppe gefördert. Auf Grund der zur Verfügung stehenden Stundenzahl werden Kinder mit annähernd ähnlichem Förderbedarf zusammengefasst. In diesem Rahmen fördern unsere Sonderpädagogen auch Kinder, die nicht im GU sind, aber trotzdem Förderbedarf haben. Dazu finden Teamgespräche statt, um Art, Ziel und Dauer der Förderung abzustimmen.

4. Förderunterricht in den Patenklassen
Aufgrund unseres Patensystems (Klassen 1/3 und 2/4) kann auch in den Klassen jahrgangsübergreifend gefördert werden. Zum Beispiel arbeiten bei der Einführung der Rechtschreibkartei die Klassen 2 und 4 zusammen. Jedes Kind hat dann seinen persönlichen 'Betreuer'. Dies wird auch in anderen Übungsphasen durchgeführt (Mathetraining, Lesetraining etc.) Da die Kinder sich durch das Patensystem kennen, ist diese Form der Förderung und Betreuung sehr effektiv und wird von allen Beteiligten sehr geschätzt.

5. Förderunterricht außerhalb des Klassenverbandes
Kinder mit ähnlichem Förderbedarf erhalten klassenbezogen oder klassenübergreifend ein zusätzliches Angebot. Der Förderunterricht wird durch den/ die Klassenlehrer/In oder den/ die Partnerlehrer/In durchgeführt. Die Gruppenmitglieder wechseln nach Bedarf. Der Förderunterricht außerhalb des Klassenunterrichtes findet auch für Klassenteilgruppen statt, um neue Arbeits- und Übungsformen sowie den Umgang mit differenzierenden Arbeitsmitteln einzuüben, Materialien einzuführen, Spiele vorzustellen, die im Klassenunterricht eingesetzt werden. Zusätzlich erlernen die Schüler und Schülerinnen im Förderunterricht den Umgang mit neuen Medien. Große Klassen haben unter diesem Aspekt zusätzlichen Förderbedarf.

6. Förderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache
Neuste Studien verdeutlichen, dass insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien unzureichende Schulergebnisse aufweisen. Eine Kindergruppe, für die dies in hohem Maße zutrifft, sind Migrantenkinder. Da die Sprachkompetenz ein wesentlicher Faktor für erfolgreiches schulisches Lernen ist, gilt es, die Förderbemühungen gerade für diese Kinder zu intensivieren und den Blick auch auf den Baustein "Deutsch als Zweitsprache" zu konzentrieren.
Der Zweitspracherwerb beginnt in der Regel schon im Vorschulalter und sollte kontinuierlich in der Grundschule gefördert werden. Im Klassenverband ist die gezielte Sprachförderung einzelner Schüler nicht in diesem Umfang möglich. Daher werden Lernangebote in verschiedenen Formen der Gruppenarbeit bis hin zum individuellen Lernen gegeben. In kleineren Gruppen haben die Schüler eher die Möglichkeit sprachlich aktiv zu sein und ihren Wortschatz ständig zu erweitern. Deshalb erhalten Migrationskinder mit Sprachförderbedarf je nach Stellenbesetzung zusätzlich zu ihrem Unterricht 1 bis 2 Stunden pro Woche gezielte Sprachförderung. Falls die Unterrichtssituation es erlaubt, werden die Kinder auch im Rahmen des GU in der Kleingruppe gefördert.

7. Begabtenförderung
Die Beobachtung der Kinder im Unterrichtsprozess sowie unsere Eingangsdiagnostik gibt uns u.a. auch Aufschluss über besondere Begabungen einzelner Schüler und Schülerinnen. Um besonders begabten Kindern eine harmonische Entwicklung der gesamten Persönlichkeit zur ermöglichen, eignet sich neben speziellen Maßnahmen die integrative Förderung im Klassenverband (Methoden wie Werkstattunterricht, Projekte oder Präsentationen im Abschlusskreis) sowie differenzierte Aufgabenstellungen und weiterführende, vertiefende Übungsmaterialien in den Lernbereichen. Neben den bei uns immer wiederkehrenden offenen Unterrichtsformen können die Kinder auch eine Klasse überspringen. Weiterhin nehmen wir an verschiedenen Wettbewerben teil und bieten Arbeitsgemeinschaften an, die Begabungen weiter fördern und entwickeln sollen.

8. Förderung durch die Eltern
In allen Klassen werden Lesemütter und -väter eingesetzt, die während der täglichen Unterrichtszeit die Kinder im Bereich Lesen mit verschiedenen Lernmaterialien fördern. (Bildkarten, Lesehefte, Fibeln, Audilex etc.) Auch die Angebote von Eltern, Kinder in anderen Bereichen (z. B. Umgang mit neuen Medien) zu fördern, konnten in der Vergangenheit regelmäßig durchgeführt werden.

a) Elternmitarbeit
Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema.

b) Elternthemen
Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema.

c) Elternstammtisch
Der Elternstammtisch ist ein Angebot der GGS-Linnich an alle Eltern, die an einem zwanglosen und außerschulischen Treffen innerhalb ihres Klassenverbandes interessiert sind. Insbesondere in den ersten Jahren der Schulzugehörigkeit der Kinder zur GGS hat sich diese Veranstaltung zu einer festen Einrichtung etabliert. Beim Elternstammtisch steht die Initiative der Eltern im Mittelpunkt. Ohne die Mitwirkung des Klassenlehrers/ der Klassenlehrerin legen die organisierenden Eltern den Zeitpunkt sowie die Anzahl und den Ort der Treffen fest. In zwangloser Umgebung können dann individuelle Themen besprochen werden, die im Schulalltag nicht oder nur unzureichend berücksicht werden. Sofern er/ sie eine Einladung erhält nimmt natürlich auch der/ die Klassenlehrer/In gerne an diesen Treffen teil.

9. Förderkonferenzen
Seit dem Schuljahr 2005/06 hat die GGS Linnich verbindliche Förderkonferenzen eingerichtet. Es ist vereinbart in regelmäßigen Abständen Förderkonferenzen für die Klassen 1 und 2 durchzuführen.
In den Förderkonferenzen werden Förderziele und Maßnahmen festgelegt und die Kinder mit Förderbedarf erhalten einen Förderplan. Anschließend werden im Elterngespräch die Ergebnisse besprochen und gemeinsame Vereinbarungen getroffen. Während der wöchentlichen Teambesprechungen können weitere Maßnahmen abgestimmt werden.

10. Förderplanarbeit
In schulinternen Fortbildungen haben wir uns mit der Förderplanarbeit auseinandergesetzt und ein Förderplankonzept erarbeitet. Alle Kollegen der Klassen 1 - 4 werden zunächst für Kinder mit Förderbedarf Förderplane bzw. Förderempfehlungen erstellen.

a) Differenzierung
Stundenplanmäßig stehen speziell in den dritten und vierten Schuljahren genügend (Fach) Stunden zur Verfügung, die nicht der Erweiterung der Quantität dienen dürfen, sondern ausschließlich zur Festigung der Qualität genutzt werden sollen. Hierzu ist es nötig, dass die Anforderungen differenziert angeboten und abgerufen werden. Deshalb werden
  • Arbeitsaufträge so gestaltet, dass sie eine Mindestanforderung an Bearbeitung erfordern, aber offen sind für vertiefende und weiterführende Bearbeitungen. Somit wird ein differenziertes Zielniveau ermöglicht.
  • in allen Jahrgängen verbindliche Unterrichtsmaterialien (Rechtschreibkartei, Trainingsheft Mathematik) eingesetzt, die individuelles Arbeiten ermöglichen.
Als zeitliche Differenzierungsangebote (Übungsteil) erhalten die Kinder nach der ersten Pause verpflichtend in den Klassen 1 - 4 bekannte, immer wiederkehrende Arbeitsangebote (CVK - Rechtschreibkartei, Schreibübungen, Mathetrainingsheft, Lesehefte, etc.), wodurch der Unterricht eine konsequente Strukturierung erfährt. Diese ritualisierten Arbeiten geben den Kindern die Möglichkeit, sich an Fixpunkten im Verlauf des Schulalltages, sowie an geregelten Übergängen orientieren zu können.

b) Äußere Differenzierung
Im Fachbereich Sport (Schwimmen) werden nach Möglichkeit die Jahrgänge klassen- und jahrgangsübergreifend aufgeteilt. Bei der Aufteilung der Schüler wird natürlich ihr individueller Leistungsstand (z.B. Nichtschwimmer - Schwimmer) berücksichtigt.

c) Differenzierung nach Neigung
Eine weitere Form der Differenzierung ist die Differenzierung nach Neigung. In den Bereichen Kunst, Musik, Deutsch, neue Medien und Sachkunde bieten wir den dritten und vierten Schuljahren jährlich vier Arbeitsgemeinschaften an.

11. Gemeinsamer Unterricht
Seit vielen Jahren werden bei uns Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Kindern unterrichtet. Gemeinsamer Unterricht ist für uns selbstverständlich und bedeutet: So viel gemeinsamer Unterricht wie möglich, so viel besondere Förderung wie nötig. In den Klassen werden so oft wie möglich gemeinsame Lernsituationen herbeigeführt, an denen alle Kinder teilhaben können, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise. Kinder mit Förderbedarf erhalten in der Woche je nach Förderschwerpunkt zwei bis drei Stunden Einzel- oder/und Kleingruppenförderung.

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VI. Zusätzliche Angebote der GGS

A. Offene Ganztagsschule (OGS)


1. Durchführungsträger
Deutscher Kinderschutzbund (DKSB)
Kreisverband Düren e.V.
Ansprechpartner: Markus Granrath
Zülpicher Str. 20, 52385 Nideggen
Tel.: 0 24 27/ 90 56 94

2. Betreuungszeiten
an Schultagen und an 4 beweglichen Ferientagen:
Betreuungsangebot MITTAG  =   Mo. - Fr. 07.30 - 13.15 Uhr
Betreuungsangebot GANZTAG  =   Mo. - Fr. 07.30 - 17.00 Uhr

in den Ferien:
Betreuungsangebot GANZTAG  =   Mo. - Fr. 07.30 - 17.00 Uhr
Die Öffnungszeiten während der Ferien werden Anfang des Schuljahres festgelegt. Um die Maßnahme in den Ferien anbieten zu können, müssen ausreichend Anmeldungen zur OGS vorliegen!

3. Tagesablauf
Ablauf am Vormittag:
07.30 - 08.15 Uhr    Frühstück/ individuelles Spielen
08.15 - 11.40 Uhr    (1.- 4. Schulstunde) Unterricht
12.00 - 13.30 Uhr    (5./6. Schulstunde) Unterricht bzw. in Freistunden individuelles Spielen (spielen & basteln) Hausaufgaben (freiwillig)

Ablauf am Nachmittag:
In der Betreuungsform "GANZTAG" wird für jeden Tag eine vielseitige Auswahl an Spiel, Sport oder Erholung von OGS - Mitarbeiter/innen, Lehrer/innen, Eltern oder externen Kooperationspartnern (z.B. örtliche Vereine) angeboten.
13.30 - 14.00 Uhr    Mittagessen
14.00 - 15.00 Uhr    Hausaufgaben-Betreuung
15.00 - 17.00 Uhr    Angebote / Kurse / individuelles Spielen

4. Verpflegung
  • 2,00 € / Tag (Kinder aus einkommensschwachen Familien zahlen einen geringeren Betrag)
  • Das Mittagessen wird in der OGS frisch zubereitet. Zusätzlich erhalten die Kinder Getränke und Obst.
  • Sonderkost (z.B. Allergie, Diät, etc.) ist möglich
  • verpflichtende Teilnahme für Kinder der Ganztagsbetreuung


  • 5. Hausaufgabenbetreuung
  • selbständige Erledigung der Hausaufgaben an festem Arbeitsplatz, OGS-Mitarbeiterin steht bei Fragen zu Verfügung
  • individuelle Vereinbarungen zwischen Eltern, Klassenlehrer/-in und OGS-Mitarbeiter/-innen sind möglich
  • Übungsaufgaben (lesen, 1x1 auswendig lernen, etc.) müssen von den Eltern begleitet werden
  • möglichst Kontrolle auf Vollständigkeit und Korrektheit der Hausaufgaben
  • Intensivbetreuung durch Lehrer/-in für Kinder mit besonderem Bedarf
  • Informationsaustausch über Hausaufgabenheft


  • 6. zusätzliche Angebote
    Die Angebote laufen über einen befristeten Zeitraum zwischen den Ferien mit folgenden Schwerpunkten:
  • Musik (Gesang/ Instrumente/ Tanz)
  • Umwelt/ Naturwissenschaften
  • Werken/ Experimentieren
  • Jahreszeiten-Themen
  • Sprachen
  • Soziales
  • Sport
  • Kunst


  • Die Angebote werden von OGS-Mitarbeiter/Innen, Lehrer/Innen, Eltern oder externen Kooperationspartnern, z.B. örtliche Vereine, durchgeführt. Es ist beabsichtigt den Kindern 2 - 3 verschiedene Angebote pro Tag anzubieten, zu denen, je nach Kurs, eine verbindliche Anmeldung notwendig ist. Parallel zu den Angeboten besteht natürlich auch die Möglichkeit individuell zu spielen.

    7. Anwesenheit der Kinder
  • bei Erkrankung müssen die Kinder bis 9.00 Uhr bei der Schulleitung und bei der OGS entschuldigt werden
  • bei aktuellem oder regelmäßigen Anlass müssen die Kinder auf Anfrage der Eltern durch die Schulleitung von der OGS befreit werden


  • 8. Räumlichkeiten
  • Gruppen- und Hausaufgabenräume, Essraum im ehemaligen Hort
  • Fachräume, Sporthalle, Schwimmbad
  • im Gebäude der Hauptschule
  • Klassenräume
  • Außengelände


  • 9. Betreuungsvertrag
    Die Eltern schließen mit dem DKSB einen Betreuungsvertrag ab, in dem die Leistungen ausführlich beschrieben werden und wichtige Informationen anzugeben sind, wie bspw.:

  • Besonderheiten des Kindes (chron. Erkrankung, Allergien, Medikation, Sonderkost, Abholer, etc.)
  • telefonische Erreichbarkeit der Kontaktperson/en tagsüber
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsmöglichkeiten
  • Versicherungsschutz und Haftung


  • 10. Anmeldung & Kontaktmöglichkeiten
    Die Anmeldung erfolgt per Anmeldeformular, das Sie über diesen Link aufrufen können. Bei Bedarf drucken Sie dieses Formular aus und reichen es vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei der Schulleitung oder dem Schulträger ein. Die Anmeldung ist verbindlich für 1 Schuljahr.

    Schulleitung der GGS : Frau Paulißen Tel. 0 24 62/ 60 16
    OGS-Mitarbeiter/Innen Tel. 0 24 62/ 7 42 60
    DKSB : Herr Granrath Tel. 0 24 27/ 90 56 94 oder
    Mobil 0163/ 14 16 492


    11. Finanzen
    Die Elternbeiträge werden gem. Satzung vom Schulträger festgelegt. Die "Satzung über die Erhebung von Gebühren im Rahmen der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich der Stadt Linnich" erreichen Sie über diesen Link.

    B. Verkehrssicherheitstraining
    Dieser Link bietet Ihnen in der Rubrik "Elternthemen" die Informationen zum genannten Thema.

    C. Gesundheitsförderung
    Dieser Link bietet Ihnen in der Rubrik "Elternthemen" die Informationen zum genannten Thema.

    D. Schullandheimaufenthalt
    Der Schullandheimaufenthalt der zweiten und vierten Schuljahre führt die Teilnehmer nach Maria Laach. Seit 1984 fahren die Partnerklassen hierher und bringen die bereits in der Schule erprobte Partnerschaft der Klassen voll zur Entfaltung. Die vierten Schuljahre kennen bereits die nähere und weitere Umgebung der Herberge. So sind sie für die Kleinen eine echte Hilfe und Sicherheit. Gemeinsam werden Selbstständigkeit und gegenseitige Verantwortung aufgebaut und gefestigt. Neben zahlreichen Angeboten, die wir im Bereich der Herberge wahrnehmen, unternehmen wir zusätzlich Unterrichtsgänge und Fahrten zu sehenswerten und lehrreichen Zielen rund um Maria Laach.

    E. Projektwoche
    Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema.

    F. Wettbewerbe - Matheolympiade, Linnich-Award
    An zahlreichen Wettbewerben - vom Malwettbewerb über den Linnicher "award" bis hin zur Matheolympiade konnten Klassen und einzelne Schüler unserer Schule immer wieder beachtliche Preise gewinnen. Außerdem war eine Arbeitsgemeinschaft Landessieger beim Schülerwettbewerb "Begegnung mit Osteuropa" erfolgreich. Und auch im sportlichen Bereich erhielten unsere Kinder zahlreiche Auszeichnung, so z.B. beim Kreisschwimmfest als es drei Schülern gelang Kreismeister zu werden und auch in der Leichtathletik wurden bereits beachtliche Plätze errungen.

    G. Schulfest
    Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema.

    H. Kind- und Kegeltour
    Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema.

    I. Schulbücherei
    Dieser Link bietet Ihnen die Informationen zum genannten Thema.



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    VII. Arbeitsgemeinschaften


    Für die 3. und 4. Schuljahre gibt es eine Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften, die die Schüler frei auswählen können, z. B. Schach, Computer, Theaterspiel Versuche, Kochen und vieles mehr.

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    VIII. Durchlaufen der Schuleingangsphase


    Die Entscheidung über die individuelle Verweildauer in der Schuleingangsphase wird bestimmt durch die Kompetenzentwicklung einzelner Kinder. Nach einer achtwöchigen Beobachtungsphase und einem durchgeführten Test zur Überprüfung der Lernausgangslage wird der Entwicklungsstand der Kinder in der Klassenkonferenz und mit den Eltern beraten. Die Entscheidung, ob ein Kind die Schuleingangsphase in drei Jahren durchlaufen wird, soll möglichst flexibel und erst im zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres in einer Klassenkonferenz und nach eingehender Beratung mit den Eltern, getroffen werden. Eine Entscheidung trifft die Klassenkonferenz in Absprache mit der Klassenleitung des nächst höheren Jahrgangs und nach eingehender Beratung der Eltern. Das Überspringen eines Jahrgangs wird wie bisher flexibel durchgeführt. Das Durchlaufen der Schuleingangsphase in zwei Jahren wird ebenfalls in den Klassenkonferenz bzw. Zeugniskonferenz entschieden.

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    IX. Arbeiten im Team


    Unsere Lehrer/Innen arbeiten innerhalb der 1. und 3. sowie in der 2. und 4. Jahrgangsstufe sehr eng zusammen, indem sie sowohl in der 1. bzw. 2. und in der 3. bzw. 4. Jahrgangsstufe unterrichten, wobei der größere Stundenanteil auf den eigenen Klassenverband entfällt. In der Partnerklasse unterrichtet der/die Partnerlehrer/in ein Hauptfach (z. B. Mathematik) und ist dadurch für die Kinder stets präsent. So sind den jeweiligen Lerngruppen beide Lehrer/Innen gleichermaßen vertraut und ermöglicht eine hohe Akzeptanz bei den Kindern, für den Fall, dass eine Vertretungregelung erforderlich ist (Bspw. durch Krankheit oder während einer Fortbildung). Die Notwendigkeit zur Offenheit, Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit ist durch das beschriebene Partnersystem an unserer Schule sehr gut entwickelt.

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    © 2012 . GGS-Linnich